Senbei (Reissnack)
Senbei sind Japans klassische Reiscracker: knusprig gebacken und traditionell mit Sojasauce glasiert, mit Nori-Algen verfeinert oder leicht süß. Unsere Senbei stammen von traditionsreichen japanischen Herstellern wie Nisshin Seika, Amanoya und Iwatsuka. Der perfekte herzhafte Snack zu Tee oder Bier.
Senbei, Arare und Okaki, die Unterschiede
Im Deutschen heißt alles Reiscracker, in Japan unterscheidet man nach dem verwendeten Reis. Senbei werden aus normalem Rundkornreis gemacht und sind deshalb flach und hart knusprig. Arare und Okaki entstehen dagegen aus Klebreis, also demselben Rohstoff wie bei Mochi, und fallen luftiger im Biss aus. Arare sind die kleinen Häppchen, Okaki die größeren Stücke.
Welche Sorte passt zu dir?
Klassisch herzhaft: Kingodo mit kräftiger Sojasauce und die Nisshin Seika Sojasauce Senbei, beide nah am Original, wie man es aus japanischen Teeläden kennt. Süß und salzig zugleich: die süße Sojasaucen-Variante von Kuriyama, eine in Japan sehr verbreitete Geschmacksrichtung. Mild und weich: die Anpanman Soft Reiscracker, deutlich weicher als klassische Senbei und dadurch auch für Kinder gut geeignet. Süß mit Röstnote: Amanoya Kabukiage mit Kinako, also geröstetem Sojabohnenmehl. Würzig: die Iwatsuka Reiscracker mit Yuzu Kosho, einer Paste aus Yuzuschale, Chili und Salz aus Kyushu.
Wozu passen Senbei?
In Japan sind Reiscracker die Standardbegleitung zum grünen Tee, dafür gibt es sogar ein eigenes Wort: Ochauke, also das, was man zum Tee reicht. Genauso gut funktionieren sie zu Bier, wo die salzige Sojasaucennote ähnlich wirkt wie Salzgebäck bei uns. Und weil sie trocken und lange haltbar sind, eignen sie sich gut als Vorrat.
Häufige Fragen zu Senbei
Sind Senbei glutenfrei?
In der Regel nicht. Der Reis selbst enthält kein Gluten, klassische japanische Sojasauce wird aber mit Weizen gebraut, und genau die steckt in der Glasur. Wer Gluten meidet, sollte die Zutatenliste genau lesen.
Sind sie vegetarisch?
Viele ja, manche enthalten aber Fischbestandteile wie Bonitoextrakt. Die passenden Produkte findest du unter vegetarisch und vegan, verbindlich bleibt die Zutatenliste.
Was ist Kinako?
Geröstetes Sojabohnenmehl mit nussigem, leicht süßem Aroma. In Japan wird es über Mochi gestreut oder wie hier zum Süßen von Reiscrackern verwendet.
Wie bleiben sie knusprig?
Trocken lagern und angebrochene Packungen gut verschließen. Reiscracker ziehen Feuchtigkeit an und werden dann zäh, in japanischen Packungen liegt deshalb oft ein Trockenmittel bei.
Passend dazu: Matcha und Grüntee als klassische Begleitung, Kartoffelsnacks für die knusprige Alternative und das komplette herzhafte Sortiment unter Snacks.