Matcha / Grüntee

Original japanischer Matcha, direkt aus den bekanntesten Teeregionen Japans: kräftiger Matcha aus Shizuoka, Bio-Matcha aus Kagoshima und Zeremonie-Qualität von Marukyu Koyamaen aus Uji. Ob für Matcha Latte, zum Backen oder für die traditionelle Zubereitung: Hier findest du den passenden Grüntee für jeden Anspruch.


Welcher Matcha für welchen Zweck?

Die wichtigste Frage beim Kauf ist nicht die Marke, sondern was du damit vorhast. Zum puren Trinken lohnt sich die feinste Qualität, bei uns der Chigi no Shiro von Marukyu Koyamaen aus Uji. Je hochwertiger der Matcha, desto weniger Bitterkeit und desto mehr Umami. Für den Alltag, also die tägliche Schale oder den Matcha Latte, reicht eine mittlere Qualität wie der Suishuen aus Kagoshima. Zum Backen und Mischen ist die größere Dose aus Shizuoka die vernünftigere Wahl, weil dort ohnehin Zucker, Milch oder Teig mitspielen und feinste Nuancen untergehen.


Was Matcha von anderem Grüntee unterscheidet

Zwei Dinge. Erstens werden die Sträucher vor der Ernte mehrere Wochen beschattet. Das erhöht den Theaningehalt, also das Umami, und senkt gleichzeitig die Bitterstoffe. Zweitens trinkst du bei Matcha das ganze Blatt: Die getrockneten, entstielten Blätter werden auf Steinmühlen zu Pulver gemahlen, wobei eine Mühle nur wenige Dutzend Gramm pro Stunde schafft. Das erklärt sowohl den Preis als auch die kräftige Farbe. Und weil du das Blatt komplett aufnimmst, steckt mehr Koffein darin als in aufgegossenem Grüntee.


Zubereitung und Lagerung

Das Wasser sollte nicht kochen, 70 bis 80 Grad sind richtig, sonst wird der Tee bitter. Das Pulver vorher durch ein feines Sieb geben, dann klumpt es nicht. Aufgeschlagen wird mit dem Bambusbesen in schnellen Zickzackbewegungen, bis eine feine Schaumschicht entsteht. Gelagert wird Matcha kühl, dunkel und luftdicht. Kauf lieber kleine Dosen mit 20 bis 40 Gramm und brauche sie nach dem Öffnen zügig auf, denn Licht und Sauerstoff lassen Farbe und Aroma schnell nach.


Häufige Fragen zu Matcha


Was heißt Zeremonie-Qualität eigentlich?
Es ist keine geschützte Bezeichnung, sondern beschreibt Matcha, der fein genug für den puren Genuss ist: mild, umamibetont und ohne kratzige Bitterkeit. Gröbere Qualitäten sind zum Backen gedacht.


Brauche ich Schale und Bambusbesen?
Für das beste Ergebnis ja, der Besen bringt die Luft ins Pulver. Ein kleiner elektrischer Milchaufschäumer funktioniert für den Alltag ebenfalls, vor allem beim Matcha Latte.


Wie viel Matcha pro Schale?
Für die dünne Zubereitung rechnet man ungefähr zwei gehäufte Bambuslöffel, also etwa zwei Gramm, auf 60 bis 70 Milliliter Wasser. Für Latte darf es etwas mehr sein.


Warum ist mein Matcha bitter geworden?
Meist liegt es an zu heißem Wasser oder an zu langer Lagerung nach dem Öffnen. Auch eine gröbere Backqualität schmeckt pur getrunken deutlich herber.


Passend dazu: Mochi und Senbei als klassische Begleitung zum Tee, dazu Schokolade und Gebäck mit Matcha-Sorten.

 

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